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Das AfD-Wahlergebnis hat in der politischen Debatte in Deutschland zu Diskussionen über den weiteren Kurs der Regierungskoalition geführt, insbesondere hinsichtlich der Rentenreform und der wahrgenommenen Distanz zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern.
Die Ministerpräsidentin des Saarlandes der SPD, Anke Rehlinger, war dagegen erschüttert von dem Wahlergebnis. Sie deutet das AfD-Ergebnis als Warnsignal an die gesamte politische Klasse. „Man muss hinhören, was die Bürgerinnen und Bürger einem auch sagen, und das gilt im Übrigen dann auch für die angesprochenen Reformen.“ Ihr Urteil fällt besonders hart aus: „Was Union und SPD bislang vorlegten, werde von den Menschen nicht als ‚Reform‘, sondern als ‚Liste mit Kürzungsvorschlägen‘ wahrgenommen.“
Damit steht Anke Rehlinger bei Miosga in deutlichem Kontrast zu Karin Prien. Während die CDU-Ministerin gerade aus dem AfD-Erfolg die entgegengesetzte Konsequenz zieht, fordert Rehlinger zunächst ein genaueres Zuhören. Die eine warnt davor, wegen des Wahlergebnisses vom Reformkurs abzurücken, während die andere den bisherigen Kurs grundlegend überdenken möchte.
„Aus Team Schmerz muss Team Zuversicht werden"
Blome greift im weiteren Verlauf der Sendung Merz’ ungewöhnlich persönliche Aussage nach dem AfD-Wahlerfolg auf. Der Kanzler hatte eingeräumt, dass ihm viele Bürger politisch nicht folgen, und dies als seine „Bringschuld“ bezeichnet. Für Blome ist das ein ehrlicher Befund. Nach Ansicht des Politikchefs von RTL wisse Merz, „dass seine persönlichen Umfragewerte seit Monaten, seit über einem Jahr beinahe wirklich auf einem niedrigsten Niveau festgetackert sind.“ „De facto hängt er seiner Partei und damit eben auch ein bisschen der Regierung um den Hals wie ein Stück Blei.“
Zeigt Friedrich Merz zu wenig Empathie?, will Miosga wissen. Bei vielen Menschen sei der Eindruck entstanden, dass der Bundeskanzler und die Union nicht die notwendige Empathie gezeigt hätten, so Karin Prien (CDU). Das müsse sich ändern. Rehlinger lobt Merz’ Selbstkritik, warnt aber davor, es dabei zu belassen. Der Kanzler habe vor der Wahl Erwartungen geweckt, die kaum einzulösen gewesen seien. Die Koalition brauche deshalb nicht nur bessere Rhetorik, sondern auch bessere Reformen. „Aus Team Schmerz muss Team Zuversicht werden“, sagt sie.
Bleibt Friedrich Merz Bundeskanzler? RTL-Politikchef Nikolaus Blome ist sich da nicht sicher. „Eine Minderheitsregierung“, warnt er, würde schon nach kürzester Zeit zur „Geisel der AfD“ werden. Entscheidend für ihn sei vielmehr, wie viel politischen Spielraum die SPD dem Kanzler noch lasse.
„Mangelnder Respekt vor Lebensleistung"
Es werden Zweifel laut an einem der wichtigsten Vorhaben der Regierung, sagt Miosga, nämlich der noch vor der Sommerpause sehr geeint und stolz präsentierten Rentenreform. Herr Blome, was geschieht, wenn die Bundesregierung das Reformpaket noch mal grundlegend aufmacht? „Dann ist die Regierung zu Ende, weil das das Einzige ist, was der Bundeskanzler noch hat.“ Frau Rehlinger, kann das sein, die AfD gewinnt eine Landtagswahl und nur drei Tage später wird von Ihrer Partei diese Reform infrage gestellt?
Rehlinger verteidigt ihre Kritik an der Rentenreform. Sie holt in der Sendung einen Zettel heraus und verweist auf den Koalitionsvertrag – „ich hab’s extra mal mitgebracht“ –, der weiterhin eine abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren vorsieht. Rehlinger wünscht sich ganz ausdrücklich, dass die SPD diesen Punkt noch einmal aufmacht. Sie spricht von „mangelndem Respekt vor Lebensleistung“ und sagt, dass sie auf dieses Thema von Bürgern besonders häufig angesprochen werde. Die gesamte Reform wolle sie nicht stoppen – aber dieser Punkt sei aus ihrer Sicht ein „Fehler“, der eine „massive Gerechtigkeitslücke“ schaffe. Dagegen warnt Prien davor, „diesen Kompromiss jetzt grundsätzlich wieder aufzuschnüren“.
AI outlook — possibilities, not facts
Die SPD wird die Rentenreform hinsichtlich der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren überprüfen.
Possible · Within weeks
In the local elections in Lower Saxony at the district level, the CDU was once again the strongest force with 27.2 percent, followed by the SPD (24.6), AfD (15.9), the Greens (14.1), the Left (6.0) and the FDP (3.7). Voter turnout rose to 64.6 percent and almost 30,000 seats were awarded. The AfD achieved its best result to date, while the CDU and SPD lost support.
In the Swedish parliamentary election, the left-wing opposition is leading with 175 seats, just ahead of the center-right coalition with 174 seats. The Sweden Democrats are losing votes for the first time, while a clear majority is still unclear and government negotiations are likely to be complicated.
In the local elections in Lower Saxony, the CDU lost four percentage points compared to 2021 and came to 27.7 percent, while the SPD fell to 24.5 percent. The AfD more than tripled its result to 16.5 percent. At the BRICS summit in Delhi, the leaders of Brazil, Russia, India, China and South Africa, as well as new members such as Iran, Egypt, Ethiopia and the United Arab Emirates, met to discuss the Iran-Israel conflict, reform of international organizations and their role as a counterweight to the G7.
After the AfD and CDU voted jointly in the Bundestag in February 2025, there were nationwide protests, including 20,000 participants in Düsseldorf and 25,000 in Hamburg. In Saxony-Anhalt and the surrounding area, however, protest participation is decreasing significantly, whereas previously hundreds of thousands took to the streets.
Representatives of the nationalist parties from Wales, Scotland and Northern Ireland held talks in Cardiff about possible independence referendums and called on the British government to prepare constitutional changes. The meeting took place a few days after US President Trump made statements supporting Irish reunification. Britain rejected a referendum on Northern Ireland's status, citing the 1998 Good Friday Agreement.

Canadian Prime Minister Mark Carney reiterated that Canada does not want to become a member of the European Union, but is seeking a unique alliance. This comes in the context of the escalating trade dispute with the US under President Trump, who is announcing new tariffs on Canadian cars and auto parts. Canada and the EU discuss free movement in strategic sectors and joint infrastructure projects.