
Der ukrainische Präsident fürchtet bei Wahlen im Krieg die Spaltung des Landes. Zudem warnt er, dass Putin bis zu 300 000 neue Soldaten mobilisieren werde. Eine Verwicklung in die Nord-Stream-Sabotage weist er zurück.
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Der Ukraine-Krieg dauert an, wobei Russland laut Selenskij eine Mobilisierung von 300.000 Soldaten plant. Die EU unterstützt die Ukraine mit Milliardenhilfen für die Luftverteidigung.
Der ukrainische Präsident fürchtet bei Wahlen im Krieg die Spaltung des Landes. Zudem warnt er, dass Putin bis zu 300 000 neue Soldaten mobilisieren werde. Eine Verwicklung in die Nord-Stream-Sabotage weist er zurück.
Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Russland plant nach Einschätzung der Ukraine die Mobilisierung von 300 000 weiteren Soldaten nach den Parlamentswahlen im September. Das sagt der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij zu Journalisten. Zudem könnte Russland seinen Worten zufolge 2027 Hunderttausende weitere Soldaten einziehen, um den Rest der ostukrainischen Region Donezk zu erobern.
Die Europäische Kommission hat neue Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine im Wert von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sind "für die dringend benötigten Luft- und Raketenabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radarsysteme" bestimmt, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X mitteilte.
Die Genehmigung erfolge vor dem Hintergrund einer Verschärfung der russischen Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen. Allein im Juli seien 376 Raketenangriffe registriert worden. Immer wieder hatte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij die fehlenden Luftabwehrraketen beklagt.
Die Finanzhilfen sind Teil eines neuen Unterstützungsdarlehens im Umfang von bis zu 90 Milliarden Euro. Es wird in mehreren Tranchen ausgezahlt und soll der Ukraine die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen die russischen Invasionstruppen ermöglichen und das Land vor einer Staatspleite bewahren.
Bundesaußenminister Johann Wadephul will nach eigenen Angaben am heutigen Montag mit seinem US-Kollegen Marco Rubio telefonieren und ihm Eindrücke seiner jüngsten Reise in die Ukraine schildern. Er wolle Rubio bitten, im Sinne der Ukraine persönlich aktiv zu werden, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk.
Norwegen plant für das Jahr 2027 weitere Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 85 Milliarden norwegischen Kronen (9,2 Milliarden Dollar). Das teilt die Regierung in Oslo mit. Die Summe entspreche den Zuwendungen des Jahres 2026 und sei für militärische sowie humanitäre Zwecke vorgesehen, erklärt Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einem Besuch in Kiew.
Nach einem Drohnenangriff ist in einem Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Ozon in der südrussischen Stadt Krasnodar ein Großbrand ausgebrochen. Der Betrieb sei eingestellt worden, teilt das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Der britische Premierminister Andy Burnham kündigt vor seinem Antrittsbesuch in der Ukraine Unterstützung für die dortige Produktion von Langstreckenraketen an. "Die Sicherheit der Ukraine ist unsere Sicherheit", erklärte Burnham.
Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine wurden nach Angaben des regionalen Gouverneurs drei Menschen getötet.
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodimir Selenskij keine Rolle bei der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines gespielt und kooperiert bei den Ermittlungen. „Die Ukraine hat sich nie offiziell an Operationen zur Sprengung der Nord-Stream-2-Pipeline beteiligt“, sagt er vor Journalisten in Kiew.
Der ukrainische Präsident bittet seit Wochen um weitere Patriot-Flugabwehrraketen, seine Bitten werden jedoch nicht erhört. Jetzt will Dänemarks Regierungschefin Druck machen. Ohne bestimmte Länder zu nennen, meinte sie, dass der Westen für Kiew im Bereich der Flugabwehr mehr tun könne, sagte Mette Frederiksen im Gespräch mit dänischen Medien.
Mit Blick auf die jüngsten Forderungen nach Wahlen hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij seine Haltung bekräftigt, dass diese in Kriegszeiten nicht möglich seien. „Wahlen zum jetzigen Zeitpunkt wären wie ein Tsunami für den Staat, der die Ukraine spalten würde“, sagte Selenskij.
Die Ukraine braucht nach den Worten von Präsident Wolodimir Selenskij dringend Milliarden zur Finanzierung des Abwehrkampfes gegen Russlands Angriffskrieg. Kiew erwarte von der EU 30 Milliarden Euro für die Verteidigungsausgaben, sagte er im Gespräch mit Journalisten in Kiew.
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Russland mobilisiert 300.000 Soldaten nach den Wahlen im September.
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