
Knapp einen Monat nach dem Massenandrang in der Exklave bringt die Regierung verbliebene Migranten untergebracht, während die Debatte über unbegleitete Minderjährige anhält.
Knapp einen Monat nach dem Massenandrang in Ceuta hat Spanien rund 2.000 verbliebene Migranten in temporäre Aufnahmeeinrichtungen umgesiedelt, um sie von Straßen und Stränden unterzubringen.
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Ende Juli erreichten zehntausende Migranten die spanische Exklave Ceuta, wobei ein Großteil nach Marokko zurückkehrte oder zurückgebracht wurde.
Knapp einen Monat nach dem Massenandrang von Migranten haben die Behörden in der spanischen Exklave Ceuta etwa 2.000 von ihnen umgesiedelt. Sie sollen in "temporären Aufnahmeeinrichtungen" untergebracht werden.
Ziel sei es, den verbliebenen Migranten eine Unterkunft zu bieten, "damit sie die Nächte nicht mehr auf der Straße oder am Strand verbringen müssen", erklärte das Migrationsministerium.
Ende Juli hatten nach Angaben der spanischen Behörden etwa 72.000 Personen die neben Marokko gelegene Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht, Dutzende kamen dabei ums Leben. Etwa 70.000 Migranten kehrten wenig später nach Marokko zurück oder wurden dorthin zurückgebracht.
Einwohner klagen über Sicherheits- und Hygieneprobleme
Unter den insgesamt etwa 2.000 Migranten, die sich nach wie vor in Ceuta aufhalten, sind viele unbegleitete Minderjährige. Die meisten von ihnen haben die vergangenen Wochen auf der Straße oder am Strand geschlafen. Einwohner klagen über Sicherheits- und Hygieneprobleme und werfen der Regierung in Madrid vor, ihre Bedürfnisse zu vernachlässigen.
Der Umgang mit den in der Exklave verbliebenen Migranten ist in Spanien ein Streitthema zwischen der linksgerichteten Regierung und der konservativen Opposition.
500 Mädchen sollen aufs spanische Festland
Während sich von der rechtsgerichteten PP regierte Regionen weigern, unbegleitete Minderjährige aufzunehmen, will die Zentralregierung 500 Mädchen auf das spanische Festland bringen.
Diese Mädchen, von denen einige erst zehn oder elf Jahre alt seien, befänden sich in "sehr komplexen familiären Situationen" und "benötigen eine spezialisierte Betreuung", sagte der spanische Staatssekretär für Kinder und Jugendliche, Rubén Pérez Correa, dem Radiosender Cadena SER.
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Zentralregierung bringt 500 Mädchen auf das spanische Festland
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