Tod von FCM-Fan Hannes Schindler: Staatsanwaltschaft rollt Ermittlungen neu auf
Knapp zehn Jahre nach dem Tod des 1. FC Magdeburg-Fans Hannes Schindler nimmt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts wieder auf.
Quick Look
- Knapp zehn Jahre nach dem Tod des FCM-Fans Hannes Schindler rollt die Staatsanwaltschaft Magdeburg die Ermittlungen wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts neu auf.
- Auslöser sind neue Hinweise aus dem SZ-Podcast „Der Zug“.
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Why It Matters
Hannes Schindler starb im Oktober 2016 nach einem Sturz aus einer fahrenden Regionalbahn, in der sich auch Fans des Halleschen FC befanden.
Knapp zehn Jahre nach dem Tod des 1. FC Magdeburg-Fans Hannes Schindler nimmt die Staatsanwaltschaft Magdeburg nach eigenen Angaben die Ermittlungen wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts wieder auf.
Auslöser sind neue Zeugenhinweise, die durch journalistische Recherchen bekannt wurden – konkret durch den Podcast „Der Zug“ der Süddeutschen Zeitung.
Schindler war im Oktober 2016 mit weiteren Anhängern in einer Regionalbahn von Haldensleben im Landkreis Börde unterwegs. Im selben Zug befand sich laut MDR eine größere Gruppe von Fans des Halleschen FC, darunter Personen aus der damaligen Ultraszene, die von einem Auswärtsspiel zurückkehrten. Schindler stürzte aus der fahrenden Bahn und erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen.
Laut MDR berichtete auch die aktuelle Kripo-Live-Sendung am Sonntagabend über den Fall und bat ebenfalls um Zeugenaussagen. Wie eine Sprecherin dem MDR Sachsen-Anhalt sagte, gingen nach der Fernsehsendung bis Montagmittag allerdings noch keine neuen Hinweise bei der Polizeiinspektion Magdeburg ein.
Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0391 546 1010 oder über das Hinweisportal der Polizei Sachsen-Anhalt zu melden.
Open Questions
- Welche konkreten neuen Zeugenhinweise liefert der Podcast?
- Führen die Hinweise zu neuen Tatverdächtigen?




