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Die Bundesregierung hält nach der Finanzkrise noch etwa zwölf Prozent an der Commerzbank und hatte zuvor einem Zusammenschluss widersprochen. UniCredit hatte bereits Zugriff auf fast 50 Prozent der Aktien gesichert.
Orlopp warnte zugleich vor einer übereilten Integration. »Wir sollten es jetzt tunlichst nicht vermasseln.« Dies berge Risiken, von denen die Konkurrenz profitieren könnte. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing etwa hatte zuvor auf derselben Veranstaltung gesagt, dass sich sein Institut intern auf eine Konsolidierung im Bankensektor vorbereite. »Wenn wir nicht davon profitieren, machen wir etwas falsch.«
EZB sieht vorerst »keinen Grund zur Ablehnung«
Das Institut aus Mailand hat sich inzwischen Zugriff auf bis zu 49,65 Prozent der Aktien des Frankfurter Konkurrenten gesichert. Die Bundesregierung, die nach einer Rettungsaktion in der globalen Finanzkrise noch gut zwölf Prozent der Commerzbank-Anteile hält, hatte sich ebenso wie der Vorstand der Commerzbank lange gegen einen Zusammenschluss gewehrt. Orcels Vorgehen war als aggressiv und feindselig eingestuft worden. Der UniCredit-Chef hatte jedoch auf einen Dialog mit der Bundesregierung und den Arbeitnehmervertretern gedrängt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) muss zwar eine Übernahme genehmigen, dürfte aber trotz einiger Bedenken gegen das Vorgehen der UniCredit einer Transaktion zustimmen. Laut einem vertraulichen Dokument, aus dem Reuters zitiert, kam die EZB zu der vorläufigen Einschätzung, es gebe »keinen Grund zur Ablehnung« der Übernahme.
AI outlook — possibilities, not facts
Die EZB wird der Übernahme innerhalb der nächsten Monate zustimmen.
Likely · Within months
Die Bundesregierung wird ihren Anteil an der Commerzbank im Falle einer Übernahme veräußern.
Possible · Within months

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