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Die Federal Reserve hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen und überwacht genau die Arbeitsmarktdaten für ihre Entscheidungen zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität.
Steigende Energiepreise und Anleiherenditen drücken die Kurse vorerst nicht weiter. Doch weniger Neueinstellungen als gedacht verfestigen Erwartungen an die Fed.
Ein Straßenschild an der Wall Street, dem Sitz der New Yorker Börse. Foto: dpa
New York. Nach zwei Verlusttagen in Folge notierten die großen Indizes an der Wall Street zur Wochenmitte wieder im Plus. Das spricht dafür, dass Marktteilnehmer sich zusehends auf eine Zinserhöhung festlegen.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones gewinnt 0,4 Prozent auf 52.999 Punkte.
Der breiter gefasste S&P 500 gewinnt 0,5 Prozent und steht bei 7666 Punkten.
Die technologielastige Nasdaq Composite gewinnt 0,4 Prozent und liegt bei 26.204 Punkten.
Der Nasdaq 100, ein Abbild der 100 Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, notiert leicht höher bei 29.106 Punkten.
Der wichtigste Datenpunkt des Tages betrifft den US-Arbeitsmarkt: Denn der Stellenaufbau der US-Unternehmen ist im August auf das niedrigste Niveau seit Jahresbeginn gesunken. In der Privatwirtschaft kamen insgesamt nur 38.000 Jobs hinzu, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Unternehmensumfrage des Personaldienstleisters ADP hervorgeht. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten ein Plus von 48.000 Stellen erwartet, nach revidiert 46.000 im Juli.
Am Freitag steht der US-Arbeitsmarktbericht an. Die Großbank JP Morgan hat analysiert, was das beste Ergebnis für den Aktienmarkt wäre. Vor allem zu viele neue Jobs wären demnach schädlich für den S&P 500, berichtet Markus Koch.
Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung an, der neben den Jobs in der Privatwirtschaft auch die Stellenentwicklung im Staatssektor umfasst. Für den Job-Report erwarten Ökonomen ein Stellenplus von 56.000, nachdem im Juli überraschend 23.000 Arbeitsplätze weggefallen waren.
Die US-Notenbank Federal Reserve achtet genau auf diese Daten, da sie für Vollbeschäftigung und überdies für stabile Preise sorgen soll. Sie hat den Leitzins zuletzt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Jüngst hat Notenbankchef Kevin Warsh allerdings einen möglichen Handlungsbedarf bei anhaltend hoher Inflation angedeutet.
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AI outlook — possibilities, not facts
Die Federal Reserve wird den Leitzins in der kommenden Sitzung voraussichtlich halten, wenn der offizielle Arbeitsmarktbericht ebenfalls schwächer ausfällt als erwartet.
Likely · Within weeks

Software-Aktien haben im zweiten Halbjahr starke Zuwächse verzeichnet: SAP-Aktien in Deutschland legten fast 40 Prozent zu, Salesforce in den USA stieg um 65 Prozent und der Branchenindex S&P Software & Services Select Industry gewann 18 Prozent. Anlegerbedenken wegen KI haben sich gelegt, da Quartalszahlen keine Bedrohung des Geschäftsmodells zeigen.

Ryanair erwartet wegen des Iran-Kriegs und gestiegener Ölpreise im Geschäftsjahr 2027 weniger als die bisher geplanten 216 Millionen Passagiere und einen Gewinn unter dem Rekordwert von 2,2 Milliarden Euro aus 2026. Die Fluggesellschaft passt die Winterkapazität an, um Kosten zu begrenzen, während die gesamte Flugbranche unter geopolitischen Risiken, Lieferengpässen und dünnen Gewinnmargen leidet.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes, um die Mitbestimmung der Betriebsräte in dringenden Fällen zu beschränken und Arbeitgebern einseitige Entscheidungsbefugnisse zu geben. Ziel ist, Unternehmen in Krisen und beim Umbau schneller und weniger bürokratisch handeln zu lassen.

Der US-amerikanische Fahrdienstleister Uber plant den Abbau von rund 3.300 Stellen, etwa zehn Prozent der weltweiten Belegschaft, vor allem im Führungsbereich. Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen eines Konzernumbaus, um Managementebenen zu verschlanken und schneller entscheiden zu können. Das eingesparte Geld soll in das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, Essenslieferungen und dem Robotaxi-Geschäft fließen. Uber hatte zuvor die Übernahme von Delivery Hero vorangetrieben und plant Investitionen von mehr als zehn Milliarden US-Dollar in Robotaxi-Partnerschaften.

Autohaus König, ein großer Autohändler mit rund 80 Standorten und über 1200 Mitarbeitenden in Deutschland, hat Insolvenz angemeldet. Laut einem Bericht der »Welt« beliefen sich die fälligen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Anmeldung auf mehr als 212 Millionen Euro. Die Mehrheitsgesellschafterin Dagmar König suchte zuletzt nach einem Käufer für ihre Anteile, während der Geschäftsbetrieb zunächst weiterlaufen soll.
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes, um die Mitbestimmung von Betriebsräten in Krisen und beim Unternehmensumbau zu beschränken und zu beschleunigen. Ziel ist eine einseitige Regelungsbefugnis für Arbeitgeber in dringenden Fällen sowie Fristen für Verhandlungen, um Verzögerungen zu vermeiden.