US-Vizepräsident Vance weist Sorgen vor Zugeständnissen an Iran zurück
Quick Look
- US-Vizepräsident JD Vance hat Befürchtungen vor Zugeständnissen an den Iran im Rahmen eines möglichen Deals zurückgewiesen.
- Er betonte, dass keine US-Gelder fließen würden, sondern es um Sanktionserleichterungen gehe, falls Teheran auf hoch angereichertes Uran verzichtet.
- Eine Veröffentlichung der Vereinbarung wird noch diese Woche erwartet.
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Vor dem Hintergrund eines potenziellen Deals zwischen den USA und dem Iran ist US-Vizepräsident JD Vance Befürchtungen vor etwaigen Zugeständnissen an Teheran entgegengetreten. «Wir geben ihnen kein amerikanisches Geld, kein einziger Dollar aus amerikanischen Mitteln wird an den Iran fließen», sagte er in der US-Sendung «Good Morning America».
Stattdessen ginge es «im Wesentlichen um Sanktionserleichterungen», sagte Vance weiter. Sollte Teheran etwa auf seine Bestände an hoch angereichertem Uran verzichten oder eine Verifikation zulassen, damit die USA sicher sein könnten, dass der Iran keine Atomwaffe baue, würden Sanktionen aufgehoben. «Es geht hier also wirklich darum, einen Weg einzuschlagen, auf dem die Iraner in der Weltwirtschaft aufgenommen werden, wenn sie das Richtige tun», sagte Vance weiter.
Der Vizepräsident kündigte eine Veröffentlichung der Vereinbarung noch in dieser Woche an. Für Freitag ist die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens geplant. Digital sei dieses bereits gestern unterschrieben worden – wer genau vonseiten der Vereinigten Staaten und des Irans seine Unterschrift gesetzt haben soll, ließ Vance offen. Geld sei bislang nicht freigegeben worden.
Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und der Iran am Sonntag auf das Abkommen verständigt, über dessen Inhalt noch nicht viel bekannt ist. Viele Stimmen bewerteten den Deal als Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess mit noch vielen Hürden.





