Der Zentralverband des Deutschen Handwerks kritisiert die Forderung der AfD in Sachsen-Anhalt als Angriff auf die Zukunftschancen junger Menschen.
Der ZDH hat sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt scharf gegen die von der AfD geforderte Abschaffung der Schulpflicht gewandt und vor negativen Folgen für die Fachkräfteversorgung gewarnt.
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Die AfD in Sachsen-Anhalt fordert in ihrem Programm die Abschaffung der Schulpflicht und deren Ersatz durch eine Bildungspflicht.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gegen die Abschaffung der Schulpflicht positioniert. Diese sei »ein zentraler Pfeiler unserer gesellschaftlichen Daseinsvorsorge«, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke der Bild-Zeitung. Eine Abschaffung der Schulpflicht sei »ein Frontalangriff auf die Zukunftschancen junger Menschen«.
Die AfD, die in Umfragen in Sachsen-Anhalt deutlich führt, will die Schulpflicht abschaffen und durch eine sogenannte Bildungspflicht ersetzen. Als Begründung nennt die Partei in ihrem Programm, dass Kinder in den Schulen politisch erzogen und ihnen »fragwürdige Lebensansichten« vermittelt würden. In Sachsen-Anhalt ist die »allgemeine Schulpflicht« allerdings in der Landesverfassung verankert, Änderungen sind nur mit einer Zweidrittelmehrheit der Landtagsabgeordneten möglich.
Rund 20.000 Lehrstellen sind unbesetzt
Zum Start ins neue Ausbildungsjahr sind im Handwerk noch rund 20.000 Lehrstellen unbesetzt. Schon jetzt fehlten vielen Bewerbern für eine Ausbildung »elementare Grundkompetenzen beim Rechnen, Lesen und Schreiben«, sagte Schwannecke. Wer vor diesem Hintergrund die Abschaffung der Schulpflicht fordere, gefährde nicht nur die Vermittlung elementarer Kompetenzen, sondern lege zudem »die Axt an Ausbildung, Fachkräfteversorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Handwerk und Wirtschaft«.

Wohnraumknappheit, steigende Mieten und Bodenpreise bleiben in Deutschland ein ungelöstes politisches Problem. Der fünfte Bericht der Bundesregierung zur Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bestätigt eine anhaltend hohe Nachfrage in prosperierenden Regionen.
Israelische Siedler haben im Dorf Basaria bei Nablus eine Moschee in Brand gesetzt. Die Täter hinterließen hebräische Graffiti, die sich gegen den US-Botschafter Mike Huckabee richten. Das israelische Militär hat Ermittlungen eingeleitet.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat seit 2025 insgesamt 15 Flugzeuge gechartert, um 130 Migranten abzuschieben. Die geringe Anzahl an Passagieren pro Flug resultiert aus strikten Vorgaben der Zielstaaten, die oft nur maximal zehn Personen pro Charterflug erlauben.

CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz schließt vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt jegliche Zusammenarbeit mit der AfD sowie der Linken aus. Er verweist auf fundamentale inhaltliche Differenzen und bekräftigt den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union.

Beim G20-Finanzministertreffen in den USA sorgt der Ausschluss Südafrikas sowie zahlreicher Medienvertreter für Aufsehen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kritisierte die Pressebeschränkungen und konfrontierte den russischen Amtskollegen mit der Forderung nach Kriegsende.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben bereits 335.000 Menschen Briefwahlunterlagen angefordert, was 20 Prozent der Wahlberechtigten entspricht. Die Landeswahlleitung betont die Sicherheit des Verfahrens nach Kritik durch den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla.