
Innenminister Alexander Dobrindt kündigt Investitionen in das neue Technologiezentrum Drohnensicherheit an
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Das DLR betreibt in Cochstedt ein Forschungszentrum für Drohnentechnologien. Hintergrund der Maßnahmen ist ein versuchter Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle.
Angesichts der wachsenden Gefahr durch Drohnen will die Bundesregierung bei der Abwehr noch stärker aufrüsten. "Wir setzen etwas dagegen", sagte Innenminister Alexander Dobrindt bei der Eröffnung des neuen Technologiezentrums Drohnensicherheit in Cochstedt in Sachsen-Anhalt.
"Die hybriden Angriffe, sie sollen uns politisch und gesellschaftlich bezwingen. Das ist die Idee an dieser Stelle: hybride Bedrohung als Erosionstreiber des Staatsvertrauens", warnte Dobrindt.
Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sollen Technologien zur sicheren Nutzung sowie zur Erkennung und Abwehr von Drohnen entwickelt und erprobt werden. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Ausbau fließen. Zudem sollen bis zu 40 neue Arbeitsplätze entstehen.
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Cochstedt, den das DLR 2019 übernommen hatte, wird bereits an zivilen Drohnenanwendungen wie beispielsweise für die Landwirtschaft oder zur Brandbekämpfung geforscht: Das Technologiezentrum arbeitet neben Cochstedt auch am DLR-Standort Braunschweig.
Hintergrund ist unter anderem der versuchte Drohnenanschlag auf den Frachtflughafen Leipzig/Halle vor gut zwei Wochen in der Nähe ukrainischer Frachtmaschinen. "Wir haben es in den Vorfällen in Leipzig noch mal sehr deutlich vor Augen geführt bekommen, welche perfide Idee eigentlich dahintersteht", sagte Dobrindt. Deutschland sei täglich Zielscheibe.
"Das, was wir heute erleben, ist der Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts", sagte Dobrindt. "Wer auf Deutschland zielt, trifft ganz Europa." Dieser Bedrohung setze die Regierung eine Drei-Säulen-Strategie entgegen.
Sie umfasse eine mobile Drohnenabwehreinheit bei der Bundespolizei sowie das gemeinsame Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern. Das neue Zentrum in Cochstedt bilde nun die dritte Säule aus Forschung und Entwicklung.
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Ausbau des Standorts Cochstedt mit 40 neuen Arbeitsplätzen.
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