Künftig soll der dienstälteste Abgeordnete die Sitzung leiten, nicht mehr der älteste. Zudem sollen Ausschussvorsitzende gewählt werden.
AI-generated summary
Die Regelung soll verhindern, dass die konstituierende Sitzung eines Landtags durch politische Inszenierungen gestört wird. Bisher leitete der älteste Abgeordnete die Sitzung.
Der Alterspräsident des Landtags soll künftig nicht mehr der älteste Abgeordnete sein, sondern der dienstälteste. Dafür soll die Landesverfassung geändert werden, wie die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP gemeinsam mitteilten. Offiziell geht es dabei um die «parlamentarische Erfahrung», de facto wird es so für lange Zeit keinen Alterspräsidenten der AfD geben.
Hintergrund: Wenn sich ein neuer Landtag konstituiert, wird die Sitzung zunächst vom Alterspräsidenten geleitet, bis der neue Landtagspräsident gewählt ist. Als in Thüringen 2024 der neue Landtag startete, begann – als ältester Abgeordneter – der damals 73-jährige AfD-Politiker Jürgen Treutler die Sitzung. Sie versank im Chaos.
Ohne die AfD namentlich zu erwähnen, schreiben CDU, SPD, Grüne und FDP in ihrer Pressemitteilung, dass man die Alterspräsidentschaft umstellen wolle, «damit die konstituierende Sitzung eines neuen Landtags geordnet verläuft und nicht zum Schauplatz politischer Inszenierungen wird.»
Junge AfD wird lange keinen Alterspräsidenten stellen
Die AfD als junge Partei wird über viele Jahre keinen Abgeordneten haben, der länger im Landtag sitzt als Vertreter von CDU oder SPD. Dadurch wird der Alterspräsident automatisch von einer anderen Fraktion gestellt.
CDU, SPD, Grüne und FDP wollen zudem die Geschäftsordnung des Landtags ändern. So sollen die Ausschussvorsitzenden künftig gewählt werden. Bisher können die jeweiligen Fraktionen – so auch die AfD – den ihnen zugeteilten Ausschussvorsitz selbst bestimmen. Aktuell leitet zum Beispiel der AfD-Abgeordnete Hartmut Beucker den Wissenschaftsausschuss des Landtags.
Im Bundestag – wo die Ausschussspitzen bereits gewählt werden – gibt es keinen einzigen AfD-Vorsitzenden, weil die Kandidaten nie eine Mehrheit bekamen. So könnte es ab kommenden Jahr auch im Landtag sein.

US President Trump and Vladimir Putin had an hour-long telephone conversation. According to Kremlin adviser Ushakov, Putin assured that he has no aggressive plans in Europe. Possibilities for ending the war in Ukraine and a prisoner exchange were also discussed.

Violent protests against illegal migration broke out in Dover and Portsmouth, with demonstrators blocking ferry services and attacking police. The government admitted that it was surprised by the unannounced actions of the right-wing extremist group.
US President Donald Trump and Russian President Vladimir Putin spoke on the phone about the Ukraine war. Putin assured that he would not pursue any aggressive plans in Europe and offered an analysis of the situation at the front and suggestions for ending the fighting.

After the AfD's election victory in Saxony-Anhalt, the incumbent Prime Minister Sven Schulze (CDU) proposes to forego the rotating chairmanship of the Prime Minister's Conference (MPK) from October 2026, as a stable government formation is uncertain.
After the AfD's election victory in Saxony-Anhalt, the Eastern Representative Elisabeth Kaiser warns of economic damage. She fears that the party's radical orientation will deter investors and keep skilled workers away from abroad.

Baltic and Scandinavian media react to the AfD success in Saxony-Anhalt. While there is shock in Germany, Nordic observers see parallels to their own experiences with right-wing populists and emphasize concern about Ukraine policy.