Drei Landtagswahlen stehen an. Wie schneiden die Parteien ab und wer scheitert an der Fünfprozenthürde? Der Umfragetracker gibt den aktuellen Stand.
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Drei Landtagswahlen stehen im September in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin an.
Berlin, Düsseldorf. Drei Landtagswahlen stehen im September an. Gewählt wird in den ostdeutschen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und in Berlin. Bei den Wahlen könnte die in Teilen gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft werden.
Wie schneiden die Parteien ab und wer scheitert an der Fünfprozenthürde? Der Umfragetracker des Handelsblatts hält Sie zu den Landtagswahlen 2026 auf dem aktuellen Stand.
Das Tool zeigt, wie die Parteien derzeit in den Umfragen abschneiden – und was das für die Sitzverteilung in den Landesparlamenten bedeuten würde. Die Grafiken werden laufend aktualisiert und basieren auf den Werten aller Umfrageinstitute. Die Daten erhebt das Handelsblatt von der Plattform Dawum.
Dort liegt in den aktuellen Umfragen die AfD mit weitem Abstand vor der CDU, dahinter folgt die Linkspartei. Die SPD liegt im Median mit sieben Prozent über der Fünfprozenthürde. Grüne, BSW und FDP müssen um den Einzug ins Parlament bangen.
Sollten mehrere der Parteien den Einzug ins Parlament verpassen, könnte der AfD ein Ergebnis von mehr als 40 Prozent für eine absolute Mehrheit reichen. Die folgende Grafik zeigt in zwei Szenarien, was die Umfragen für die Sitzverteilung im Landtag bedeuten könnten. Das 5-Prozent-Szenario zeigt, wie die Sitzverteilung wäre, wenn die kleineren Parteien nicht einziehen. Statt 43 Prozent der Sitze hätte die AfD demnach 49 Prozent des Parlaments inne.
In Berlin liegt im Median die Linkspartei mit 21 Prozent vor der CDU mit 19 Prozent. Dahinter folgen die AfD (18 Prozent) und die Grünen (16 Prozent). Wer künftig im Roten Rathaus regiert und welche Koalitionen sich bilden könnten, ist noch völlig offen. BSW und FDP würden nach den Umfragen an der Fünfprozenthürde scheitern.
Diese Umfrageergebnisse würden zu folgender Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus führen. Gut möglich, dass in Berlin eine Regierung aus drei Parteien gebildet werden muss, um eine Mehrheit zu erlangen.
In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD derzeit mit Abstand vor der SPD. Danach folgen CDU und Linkspartei. Das BSW steht derzeit im Umfragetrend bei fünf Prozent. Die Grünen würden nach jetzigem Stand an der Fünfprozenthürde scheitern.
In Rheinland-Pfalz wurde die CDU mit 31 Prozent stärkste Kraft vor der SPD (25,9 Prozent). CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder führt nun die Koalition gemeinsam mit den Sozialdemokraten.
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März holten die Grünen und Spitzenkandidat Cem Özdemir noch einen deutlichen Rückstand auf: Mitte Oktober hatte eine Umfrage die CDU bei 14 Prozent Vorsprung gesehen, am Donnerstag vor der Wahl erschien die erste Umfrage, die beide Parteien gleichauf sah. Nach der Wahl haben Grüne und CDU erneut eine Regierung gebildet, Özdemir wurde als Ministerpräsident gewählt.
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Landtagswahlen im September in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin
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