Neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit in Cochstedt eröffnet
Forschungseinrichtung des DLR soll Abwehr hybrider Bedrohungen durch Drohnen stärken
Quick Look
- In Cochstedt wurde ein neues DLR-Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet.
- Mit einer Investition von bis zu zehn Millionen Euro sollen Technologien zur Erkennung und Abwehr von Drohnen entwickelt werden, um hybriden Bedrohungen entgegenzuwirken.
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Why It Matters
Deutschland sieht sich zunehmend hybriden Bedrohungen ausgesetzt, bei denen Drohnen eine zentrale Rolle spielen. Das DLR forscht an Abwehrtechnologien.
Cochstedt. Spionage, Sabotage und Angriffe auf kritische Infrastruktur: Deutschland sieht sich zunehmend mit hybriden Bedrohungen konfrontiert. Eine besondere Rolle spielen dabei Drohnen, die immer leistungsfähiger werden und zugleich schwieriger abzuwehren sind. In Sachsen-Anhalt soll nun an Technologien geforscht werden, die Sicherheitsbehörden in diesem Wettlauf einen Vorsprung verschaffen.
Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Cochstedt im Salzlandkreis ist dafür ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit eröffnet worden. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Ausbau fließen. Gemeinsam mit dem Standort Braunschweig sollen Forscher Technologien zur sicheren Nutzung sowie zur Erkennung und Abwehr von Drohnen entwickeln und unter realistischen Bedingungen testen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zeichnete bei der Eröffnung ein ernstes Bild der Sicherheitslage. Deutschland sei täglich Ziel hybrider Angriffe. Als wirtschaftlich, politisch und sicherheitspolitisch wichtiges Land in der Mitte Europas stehe die Bundesrepublik besonders im Fokus. „Wer auf Deutschland zielt, der trifft ganz Europa“, sagte Dobrindt.
Open Questions
- Welche spezifischen Technologien werden entwickelt?
- Wann ist mit ersten einsatzfähigen Systemen zu rechnen?






