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Der Artikel berichtet über eine aktuelle Umfrage des ARD-DeutschlandTrends zur Wahrnehmung Russlands als Sicherheitsrisiko für Deutschland, durchgeführt von infratest dimap. Dabei werden auch die Entwicklungen rund um den Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle und die öffentliche Meinung zu Waffenlieferungen an die Ukraine thematisiert.
Als Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) heute mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Polen zusammenkam, da war Russland wieder ein zentrales Thema. Man sei immer bereit zum Dialog, sagte Wadephul in Weimar. Zunächst aber müsse Moskau seinen Aggressionskrieg gegen die Ukraine beenden und Attacken gegen Deutschland und seine Verbündeten unterlassen.
Russland - ein Sicherheitsrisiko für Deutschland? Ja, sagt eine Mehrheit in einer repräsentativen Umfrage, die infratest dimap von Montag bis Mittwoch für den ARD-DeutschlandTrend durchgeführt hat. Demnach sind 56 Prozent der Meinung, Deutschlands Sicherheit sei sehr stark oder stark von Russland bedroht. Vier von zehn Deutschen (39 Prozent) sehen das anders.
Ältere schätzen Bedrohung besonders groß ein
In den vergangenen Wochen wurde viel über den "Drohnen-Vorfall" gesprochen. Am Flughafen Leipzig/Halle war Anfang August eine mit Sprengstoff bestückte Drohne gefunden worden. An diesem Dienstag - also bei laufender Befragung von infratest dimap - traten hierzu Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Außenminister Wadephul vor die Kameras: Die Bundesregierung, so Dobrindt, sehe eine "russische Verantwortung für den versuchten Anschlag". Sie gehe zudem davon aus, "dass Deutschland das Ziel weiterer hybrider Angriffe Russlands ist".
Welches Sicherheitsrisiko von Russland ausgeht, das wird in der Bevölkerung unterschiedlich bewertet. Während sich die 18- bis 34-Jährigen uneins sind, ob von Russland eine Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes ausgeht, halten zwei Drittel der Über-65-Jährigen diese Bedrohung für sehr stark oder stark.
Für Anhänger aller im Bundestag vertretenen Parteien ist Russland mehrheitlich eine Bedrohung für die Sicherheit Deutschlands - mit einer Ausnahme: Gut zwei Drittel der AfD-Anhänger sehen Deutschlands Sicherheit durch Russland wenig bzw. gar nicht bedroht.
Gut jeder Zweite unterstützt Waffenlieferungen an Ukraine
Verändert hat sich in den vergangenen Jahren der Blick der Deutschen auf die Unterstützung der Ukraine bei deren Verteidigung gegen den Angriffskrieg Russlands. Viereinhalb Jahre nach der russischen Vollinvasion steht gut jeder Zweite hinter Waffenlieferungen an die Ukraine: 38 Prozent halten diese für angemessen, 14 Prozent würden sie sogar ausweiten.
Inzwischen aber sagen gut vier von zehn Deutschen (42 Prozent), die Waffenlieferungen gingen zu weit - so hoch war dieser Wert in den vergangenen Jahren nie. Den Wahlberechtigten im Osten gehen die Waffenlieferungen sogar mehrheitlich zu weit.
Den Frieden in Europa zu sichern, das ist aktuell wohl eine der größten außenpolitischen Herausforderungen der Bundesregierung. Unter den deutschen Parteien trauen Bürgerinnen und Bürger das am ehesten der Union zu: 23 Prozent sehen dafür bei ihr die größte Kompetenz, 16 Prozent bei der AfD, 12 Prozent bei der SPD. Andere Parteien - darunter Grüne (8), Linke (6), BSW (3) und FDP (2) - haben die Menschen bei diesem Thema weniger auf dem Schirm.
Wenn schon am Sonntag Bundestagswahl wäre, läge die AfD mit 27 Prozent vorne - ein Punkt weniger als im Vormonat. Die Union käme unverändert auf 21 Prozent, die Grünen blieben bei 15 Prozent. Dahinter verbessern sich um je einen Punkt die SPD auf 13 und die Linke auf 12 Prozent. Die FDP bliebe mit 4 Prozent unterhalb der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen derzeit zusammen auf 8 Prozent.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird angesichts der Umfrageergebnisse ihre Kommunikation zur Russland-Bedrohung intensivieren.
Likely · Within weeks
Die Debatte über Waffenlieferungen an die Ukraine wird innerhalb der Koalition angesichts der sinkenden Unterstützung in der Bevölkerung intensiver werden.
Possible · Within months
According to the current ZDF political barometer, the AfD in Saxony-Anhalt is well ahead of the CDU (23 percent) with 41 percent of the vote and would roughly double its 2021 result. An absolute majority is unlikely; a coalition would be necessary to form a government.

Cabaret artist Dieter Hallervorden called for people to vote for democratic parties in Halle, but sharply criticized Chancellor Friedrich Merz and despite this recommended the CDU. A new survey shows the AfD in Saxony-Anhalt with 41 percent, followed by the CDU with 23 percent. 26 percent of voters are still undecided. The state elections on Sunday could enable an AfD government, although other parties rule out cooperation.

The Trump administration has appealed to the U.S. Supreme Court to stay a lower court ruling that blocks enforcement of new mail voting rules. Less than two months before the midterm elections, the Supreme Court is expected to decide quickly. The rules provide for the U.S. Postal Service to play a central role in controlling mail votes, including approving envelopes and delivering them only to citizens led by state electoral registers.

Three days before the state elections in Saxony-Anhalt, the internal dispute in the CDU over how to deal with the left is escalating. The Chancellor is being hidden during the election campaign and the polls are bad.

During his second election campaign visit to Saxony-Anhalt, Chancellor Friedrich Merz warned of the economic and social consequences of a possible AfD state government. He particularly criticized the AfD's EU-critical stance and emphasized that projects such as the UPM biorefinery in Leuna would be called into question if the party wanted to leave the EU. During the visit, Merz had no direct contact with voters and did not take questions from journalists.
Ulrich Siegmund, 35, leads the AfD Saxony-Anhalt in the state elections. The party is leading in the polls, but its government program calls for abolishing the right to asylum, banning church asylum and ending inclusion in schools, while an institute calculates a funding gap of at least 2.2 billion euros annually. At the same time, 80 percent of migrants said in a survey that they would want to leave the country if the AfD came to power.