Breaking
USTitans Suffer Embarrassing 23-10 Loss to Jets in Season OpenerAUMan hospitalized after shark attack at Glenfield Beach in Western AustraliaUSWeek 1 2026 NFL Season Grades Begin with Notable Upsets and High-Scoring GamesINTLSaudi Arabia faces oil export disruption after drone attack on key pipelineGLOBALAmazon suspends partnership with cargo firm after fatal Miami plane crashRULeft-wing parties lead Swedish elections by a narrow marginCNA rapid detection technology for cetacean measles virus developed by the National Taiwan University and the National Taiwan University has gained international recognitionCNKaohsiung Light Rail Circular Opening: Transformation Experience from Kneeling Coordination to Simulated DataCNTaoyuan Good Farmers joins hands with Lotte Peach Monkey to promote local black pigs, Mid-Autumn Festival gift box and golf course limited offerCNChen Yishen takes over as director of the National History Museum and calls for the establishment of a historical view consistent with historical facts to defend against Beijing’s cognitive operationsUSTitans Suffer Embarrassing 23-10 Loss to Jets in Season OpenerAUMan hospitalized after shark attack at Glenfield Beach in Western AustraliaUSWeek 1 2026 NFL Season Grades Begin with Notable Upsets and High-Scoring GamesINTLSaudi Arabia faces oil export disruption after drone attack on key pipelineGLOBALAmazon suspends partnership with cargo firm after fatal Miami plane crashRULeft-wing parties lead Swedish elections by a narrow marginCNA rapid detection technology for cetacean measles virus developed by the National Taiwan University and the National Taiwan University has gained international recognitionCNKaohsiung Light Rail Circular Opening: Transformation Experience from Kneeling Coordination to Simulated DataCNTaoyuan Good Farmers joins hands with Lotte Peach Monkey to promote local black pigs, Mid-Autumn Festival gift box and golf course limited offerCNChen Yishen takes over as director of the National History Museum and calls for the establishment of a historical view consistent with historical facts to defend against Beijing’s cognitive operations
BackSchwedische Wahl: Sozialdemokraten stärkste Kraft, aber Regierungsbildung unklar
Schwedische Wahl: Sozialdemokraten stärkste Kraft, aber Regierungsbildung unklar
BREAKING
Die Zeit1 hour agoPolitics2 min readGermanyView translation

Schwedische Wahl: Sozialdemokraten stärkste Kraft, aber Regierungsbildung unklar

Quick Look

  • Bei der schwedischen Parlamentswahl liegen die Sozialdemokraten unter Magdalena Andersson mit 28,1 Prozent der Stimmen vorn, gefolgt von den Konservativen Ulf Kristersson mit 19,9 Prozent und den Schwedendemokraten mit 17,6 Prozent.
  • Andersson könnte ein Mitte-Links-Bündnis bilden, während Kristersson eine Koalition mit den Rechtspopulisten anstrebt.
  • Die Auszählung der letzten Stimmen könnte erst am Mittwoch ein klares Ergebnis bringen.

AI-generated summary

Why It Matters

Die schwedische Parlamentswahl hat ein knappes Ergebnis ergeben, wobei weder das Lager um Magdalena Andersson noch das um Ulf Kristersson eine klare Mehrheit sicherte. Die Sozialdemokraten verloren leicht an Stimmen gegenüber 2022, während die Konservative leicht zulegten und die Schwedendemokraten erstmals seit ihrem Einzug ins Parlament Stimmenverluste hinnehmen mussten.

Font size

Schweden hat gewählt - aber noch lange keine Regierung. Aus der Parlamentswahl gehen die Sozialdemokraten von Ex-Regierungschefin Magdalena Andersson zwar wohl als stärkste Kraft hervor, wie die Wahlbehörde am frühen Morgen nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen bekannt gab. Noch ist aber unklar, ob Anderssons mögliches Mitte-Links-Bündnis mit drei weiteren Parteien die Mehrheit im Parlament erringen kann.

Die potenziellen Regierungspartner der Sozialdemokraten sind sich außerdem in entscheidenden Punkten uneins. Der konservative Regierungschef Ulf Kristersson hat deshalb noch eine Chance, an der Macht zu bleiben, dann in einer Koalition - unter anderem - mit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten.

Am frühen Morgen sah die Wahlbehörde das Lager von Andersson bei einer knappen Mehrheit von 176 der 349 Sitze im Parlament. Kristerssons Konservative, seine beiden bisherigen Koalitionspartner und die Rechtspopulisten kamen gemeinsam auf 173 Mandate. Ein klarer Wahlsieger könnte aufgrund des engen Rennens erst am Mittwoch feststehen, wenn die letzten Stimmen von Schwedinnen und Schweden aus dem Ausland und spät abgegebene Briefwahlstimmen ausgezählt worden sind.

Nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen kamen Anderssons Sozialdemokraten auf 28,1 Prozent der Stimmen - im Vergleich zu 2022 wäre das ein Rückgang (30,33 Prozent). Kristerssons Konservative folgten mit 19,9 Prozent (2022: 19,10 Prozent). Sollte sich das Ergebnis bestätigen, hätten sie die Rechtspopulisten damit als zweitstärkste Kraft im Parlament nach 2022 wieder überholt.

Bitterer Abend für Schwedendemokraten

Für die Schwedendemokraten war es ein bitterer Abend: Sie kommen den Zahlen zufolge auf 17,6 Prozent und müssen damit voraussichtlich zum ersten Mal überhaupt bei einer Parlamentswahl Einbußen hinnehmen (2022: 20,54 Prozent). «Wir haben offensichtlich gegenüber dem Wahlergebnis von vor vier Jahren einige Prozentpunkte verloren», sagte deren Chef Jimmie Åkesson. «Ich finde trotzdem, dass wir in diesem Wahlkampf Gewinner gewesen sind, weil es so viele Menschen in unserem Land gibt, die es nicht mehr unangenehm finden zu sagen, dass sie Schwedendemokraten sind.»

Vor vier Jahren war es in Schweden zum Tabubruch gekommen, als die Rechtspopulisten nach der Wahl 2022 erstmals als Mehrheitsbeschaffer der konservativen Regierung von Ulf Kristersson auftraten.

Dass Andersson - Kristerssons Vorgängerin im Amt - trotz des Rückgangs für die Sozialdemokraten die Chance auf eine Rückkehr an die Regierungsspitze hat, liegt an den Zugewinnen bei den Partnerparteien. Die Linkspartei kamen nach Auszählung fast aller Stimmen auf 8,2 Prozent, die liberale Zentrumspartei auf 7,1 Prozent und die Grünen auf 6,1 Prozent. Kristerssons bisherige Partner in der sogenannten Tidö-Regierung, die Christdemokraten und Liberalen, holten 6,2 und 5,4 Prozent der Stimmen.

Was bedeutet das für die Regierungsbildung?

Unabhängig davon, welches Lager am Ende die Nase vorn hat, stehen den Schweden komplizierte Regierungsverhandlungen bevor. Beobachter hatten bereits vor der Wahl schwierige Sondierungsgespräche vorhergesagt. Damit, dass es so eng werden würde, hatte aber wohl kaum jemand gerechnet.

Im Lager der Opposition liegen insbesondere die Linken und die Zentrumspartei weit auseinander. Vor der Wahl hatte die Vorsitzende der Zentrumspartei, Elisabeth Thand Ringqvist, dem Sender SVT gesagt, ihre Partei würde eher Neuwahlen in Kauf nehmen als eine Regierung unter Beteiligung der Linkspartei. Sie brachte eine Alternative mit den Christdemokraten anstelle der Linken ins Spiel. Die Linken fordern wiederum für die Unterstützung von Andersson als Regierungschefin Ministerposten.

Minderheitsregierung keine Seltenheit

Auf der Kristersson-Seite würde eine Fortsetzung der Regierung eine stärkere Beteiligung der Rechtspopulisten bedeuten. Die Schwedendemokraten hatten das in einer Minderheitsregierung agierende Dreierbündnis zwar auch bislang schon unterstützt, aber keine Ministerposten besetzt. Für Letzteres hatte sich Kristersson aber vor der Wahl sehr offen gezeigt. Die Schwedendemokraten beanspruchen ein klares Mitspracherecht etwa in Migrationsfragen. Die Partei hat ihre Wurzeln im rechtsextremen Spektrum der 1980er-Jahre.

«Sie haben einen schwedischen Weg des Populismus entwickelt. Er ist nicht laut oder schreiend, sondern wirkt gemäßigter, bleibt aber provokant», hatte Wahlforscher Torbjörn Sjöström vom schwedischen Meinungsforschungsinstitut Novus laut der ARD vor der Wahl erklärt.

Minderheitsregierungen sind in Schweden keine Seltenheit: Zum Ministerpräsidenten oder zur Ministerpräsidentin kann gewählt werden, wer keine absolute Mehrheit im Parlament gegen sich hat. Andersson hatte angekündigt, gleich nach der Wahl den Kontakt zu den anderen Parteichefs suchen zu wollen - mit Ausnahme der Schwedendemokraten.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Auszählung der letzten Stimmen, einschließlich Briefwahl aus dem Ausland, könnte erst am Mittwoch ein klares Ergebnis bringen.

    Very likely · Within days

  • Andersson wird versuchen, ein Mitte-Links-Bündnis mit der Linkspartei, Zentrumspartei und Grünen zu bilden, um eine Regierung zu bilden.

    Likely · Within weeks

  • Kristersson könnte eine Koalition mit den Schwedendemokraten eingehen, um an der Macht zu bleiben, falls das Mitte-Links-Bündnis scheitert.

    Possible · Within weeks

Open Questions

  • Wird Andersson ein funktionierendes Mitte-Links-Bündnis mit der Linkspartei, Zentrumspartei und Grünen bilden können?
  • Wird Kristersson eine Koalition mit den Schwedendemokraten eingehen, um an der Macht zu bleiben?
  • Welche Kompromisse werden notwendig sein, um eine stabile Regierung zu bilden?
  • Wie werden die ausstehenden Briefwahlstimmen aus dem Ausland das Endergebnis beeinflussen?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

CDU remains the strongest force in local elections in Lower Saxony despite losses
Developing·

CDU remains the strongest force in local elections in Lower Saxony despite losses

According to projections, the CDU remains the strongest force in the local elections in Lower Saxony with 27.7 percent, ahead of the SPD (24.5 percent) and AfD (16.5 percent). The CDU loses 4.0 points compared to 2021, the SPD 5.5 points, while AfD gains 11.9 points. The Left gains 3.1 points to 5.9 percent. The results are seen as a benchmark for federal politics before the state elections take place in Mecklenburg-Western Pomerania and Berlin.

Die Zeit
2 min read
Federal Defense Minister Pistorius is campaigning for the SPD in Berlin
BREAKING·

Federal Defense Minister Pistorius is campaigning for the SPD in Berlin

Federal Defense Minister Boris Pistorius supports the SPD in the election campaign for the Berlin House of Representatives. He takes part in a security event in Franziska Giffey's constituency and then visits the Resilience Technology Campus Marienpark with top candidate Steffen Krach. The focus is on resilience technologies. The SPD is polling at 10-12 percent, while Krach is facing investigations for taking advantage.

Die Zeit
1 min read
More on this topicschweden