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Die SPD und CDU streiten über die von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann vorgelegte Pflegereform, die die SPD als reines Kürzungspaket kritisiert. Andy Burnham übernahm vor zwei Monaten das Amt des britischen Premierministers von Keir Starmer, der nach Wahleniederlagen zurücktrat. Jens Spahn gab zuvor seinen Posten als Unionsfraktionsvorsitzender auf wegen einer Leihmutter-Kontroverse und kritisiert nun die Politisierung des Haushaltsausschusses.
Zwei Tage vor der Abstimmung im Kabinett streiten sich SPD und CDU um die Pflegereform. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat angekündigt, die Reform im Kabinett blockieren zu wollen. Der Entwurf von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann sei ein »reines Kürzungspaket«, so SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Die SPD fordert, die private Pflegeversicherung stärker an der Finanzierung zu beteiligen. Außerdem fordert die SPD einen sogenannten Pflegedeckel: Der Betrag, den Pflegebedürftige für die Pflege im Heim selbst bezahlen müssen, soll zunächst auf maximal 1.500 Euro monatlich begrenzt werden. Die Pflegekassen haben die SPD davor gewarnt, die Reform zu blockieren. Unterstützung kommt dagegen etwa von der Gewerkschaft Ver.di und Patientenschützern. Was an den Vorschlägen dran ist und warum die SPD kurz vor knapp Nachbesserungen verlangt, erklärt Tina Groll aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Andy Burnham stellt sich seinem ersten Labour-Parteitag als britischer Premierminister. Vor gut zwei Monaten hat der ehemalige Bürgermeister von Greater Manchester das Amt von Keir Starmer übernommen. Dieser hatte im Juni nach schweren Niederlagen der Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen sowie wachsendem Druck aus den eigenen Reihen seinen Rücktritt angekündigt. Doch auch Burnham steht vor großen Herausforderungen: steigenden Energiepreisen, schwachem Wirtschaftswachstum und der Konkurrenz durch die rechtspopulistische Partei Reform UK. Kann er das Vertrauen der britischen Wählerinnen und Wähler in Labour zurückgewinnen? Jochen Bittner ist Auslandskorrespondent der ZEIT in London und berichtet.
Außerdem im Update: Jens Spahn (CDU) gibt seinen Sitz im Haushaltsausschuss des Bundestags auf. Alles rund um seine Person sei derzeit »so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird«, wie Spahn an seine Unionskollegen mitteilte. Zuvor hatte es Kritik an seiner Abwesenheit bei einer Sitzung des Haushaltsausschusses gegeben, nachdem Urlaubsfotos von ihm auf Sardinien aufgetaucht waren. Im Juli war Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender nach einer Kontroverse um die Geburt seines Kindes mithilfe einer Leihmutter in den USA zurückgetreten.
Und sonst so? Ein Weltrekord in Herzdruckmassage
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion:Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lena Herrmann
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AI outlook — possibilities, not facts
Die SPD wird die Pflegereform im Kabinett blockieren, wenn ihre Forderungen nach höherer Beteiligung der privaten Pflegeversicherung und Einführung eines Pflegedeckels nicht erfüllt werden.
Likely · Within days
Andy Burnham wird versuchen, das Labour-Vertrauen durch Fokus auf wirtschaftliche Themen wie Energiepreise und Wachstum zurückzugewinnen.
Possible · Within weeks
Jens Spahn wird voraussichtlich nicht bald zu seiner Arbeit im Haushaltsausschuss zurückkehren, solange die Politisierung anhält.
Possible · Within months
Seven months before the French presidential election, the investigative platform Mediapart accuses the chairman of the Rassemblement National, Jordan Bardella, of anti-Semitic statements from 2013 to 2015. Bardella rejects the allegations as fakes and says she will take legal action. Marine Le Pen defends him and calls it madness.
To mark the 75th birthday of the Federal Constitutional Court, a ceremony took place in the Karlsruhe town hall, attended by the Federal President, Chancellor and numerous dignitaries. The event remained well-paced and criticism-free, with musical performances and staged readings. The author emphasizes the reserved atmosphere, which contrasts with the current political dissolution of boundaries.

After the failed recall petition against Mayor David Rendel (SPD) in Raunheim, there were allegations of falsification of voting documents after opponents found shredded paper in the town hall basement. Police are investigating as the political atmosphere in the city remains toxic and calls for resignations continue.

The federal government is planning a care reform due to rising costs and falling contributors. Health Minister Linnemann (CDU) is focusing on savings and longer personal contributions in nursing homes, while the SPD is proposing a care cost cap of 1,500 euros per month and calling for a higher contribution assessment limit. Negotiations are ongoing and failure would be a setback for the coalition.
According to NRW Prime Minister Wüst, Türkiet's President Erdogan has shown great interest in the recent election results in Germany and in deeper arms cooperation between Turkey and Germany. Wüst emphasized that Erdogan is following the domestic political situation very closely and is also informed about developments in football.
NRW Prime Minister Hendrik Wüst was received in Ankara by Turkish President Recep Tayyip Erdogan. The meeting lasted 50 minutes and focused on economic cooperation, EU relations and visa facilitation. Wüst emphasized the importance of Türkiye as a production location and for supply chain diversification. The meeting is unusual in terms of protocol as regional heads of government are not normally received by the president. Wüst praised the contribution of Turkish migrants to Germany's post-war recovery and spoke out in favor of a new chapter in German-Turkish relations. The trip is related to the 65th anniversary of the recruitment agreement and Wüst's position as a possible successor to Chancellor Friedrich Merz.