
AI-generated summary
Die AfD Thüringen hatte bereits im Februar einen Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Mario Voigt gestellt, der damals ebenfalls scheiterte. Der aktuelle Antrag erfolgte kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt und zielte darauf ab, Druck auf die Koalitionspartner BSW auszuüben, die gegen den Willen der Bundespartei mit der Landesregierung kooperieren.
Beim Misstrauensantrag der Thüringer AfD gegen Mario Voigt ging es nicht um die wissenschaftliche Redlichkeit des Ministerpräsidenten. Zwar hat sich ein sogenannter Plagiatsjäger mit einem Gutachten vor den Karren der laut Verfassungsschutz rechtsextremen Partei spannen lassen, das im Wesentlichen Bekanntes bekräftigte. Aber das Thema ist mit der (gerichtlich angefochtenen) Aberkennung von Voigts Doktorgrad politisch „durch“.
Es ging um Wirbel und Druck
Nein, der AfD ging es darum, kurz vor der Wahl im Nachbarland Sachsen-Anhalt noch einmal Wirbel zu veranstalten. Und Druck auf das in Erfurt gegen den Willen der Bundespartei mitregierende BSW auszuüben. Die Abstimmung im Landtag ist genau so ausgegangen wie schon im Februar, als die AfD schon einmal aus demselben Anlass einen Misstrauensantrag gestellt hat. Insofern ist Thüringens AfD-Anführer Höcke zum zweiten Mal gescheitert.
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Ein Misstrauensvotum ist ein wichtiges Mittel der parlamentarischen Kontrolle. Es zu stellen, etwa wenn die Opposition den Eindruck hat, dass die Mehrheit wackelt, ist völlig legitim. Das Ganze ohne dramatische neue Entwicklung alle paar Monate zu veranstalten, ist hingegen ein Missbrauch dieses demokratischen Instruments.
Ein Landtag ist eine Bühne, die für die Austragung politischen Streits der richtige Ort ist. Er ist aber auch ein Arbeitsparlament, das nicht gelähmt werden darf. Aber er wird das verkraften, und da Voigts Brombeerkoalition eher gestärkt aus der Sache hervorgegangen ist, gibt es eine Aussicht, dass nicht in einem halben Jahr wieder das Gleiche veranstaltet wird.
AI outlook — possibilities, not facts
Die AfD Thüringen wird in den nächsten Monaten keinen weiteren Misstrauensantrag stellen, da die Koalition gestärkt aus der Auseinandersetzung hervorgegangen ist.
Possible · Within months

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat auf einem Treffen in Flensburg mit den Ostsee-Anrainerstaaten eine gemeinsame Taskforce gegen hybride Bedrohungen vorgeschlagen. Diese soll auf Ebene der Staatssekretäre eingerichtet werden und einen schnellen Austausch ermöglichen. Dobrindt warnte vor zunehmender Qualität und Intensität von Angriffen wie feindlichen Drohnen, Sabotage und Destabilisierungskampagnen. Er betonte die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel für die Drohnenabwehr im neuen EU-Finanzplan und nannte den Luftraum über der Ostsee Teil der hybriden Auseinandersetzung. Weitere Treffen sind geplant, mit Fokus auf der russischen Schattenflotte.

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, fordert im Wahlkampf einen Benzinpreisdeckel und eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne. Sie nennt Luxemburg als Vorbild für den Preisdeckel und kritisiert die Ablehnung durch Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Schwesig betont, dass 90 Prozent der Unternehmen im Land weniger als 20 Beschäftigte haben und die hohen Gewinne der Konzerne nicht ständig finanzieren könnten.
Der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow arbeitet als Berater für Innovationen in der Verteidigung für den italienischen Verteidigungsminister Guido Crosetto. Gleichzeitig setzt er sich für die Durchführung von Wahlen in der Ukraine während des Kriegs ein und kritisiert die Aussetzung des Wahlrechts als Spaltung des Landes.

Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt dominieren Warnungen vor einem Erfolg der AfD die politische Debatte, während kritische Stimmen fragen, ob diese Szenarien nicht denjenigen nutzen, deren Ideen wahrhaftig gruselig sind.
Bei einer AfD-Kundgebung in Berlin-Lichtenberg protestierten mehrere Frauen gegen die Vize-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch, wurden von Polizisten abgeführt. Von Storch nannte den Protest armselig und ließ sich nicht beirren. In der Berliner Wahlumfrage liegt die Linke mit 22 Prozent vorn, gefolgt von CDU und AfD mit jeweils 18 Prozent.
Die Jugendorganisation der AfD, Generation Deutschland, lehnt den Ausstieg aus dem Eurosystem ab und betont die Notwendigkeit, konstruktive Mängel des Euro-Systems zu beheben, während sie gleichzeitig die Zugehörigkeit Deutschlands zum Schengenraum bekräftigt.