AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland fordert Massenabschiebungen
Auf dem Bundeskongress in Magdeburg fordert GD-Chef Jean-Pascal Hohm die Rückführung von Millionen Zugewanderten vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Quick Look
- Der Vorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland, Jean-Pascal Hohm, forderte in Magdeburg die millionenfache Rückführung von Zugewanderten.
- Die Veranstaltung dient als Signal vor der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
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Why It Matters
Die Generation Deutschland ist die Nachfolgeorganisation der Jungen Alternative, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wurde.
Der Vorsitzende der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland (GD) hat die millionenfache Rückführung von Zugewanderten gefordert. »Millionen sind gegen unseren Willen, gegen Recht und Gesetz, gegen jede Vernunft in dieses Land gekommen«, sagte GD-Chef Jean-Pascal Hohm vor rund 300 Delegierten auf dem Bundeskongress der Organisation in Magdeburg. Er fügte hinzu: »Millionen müssen dieses Land wieder verlassen.« Deutschland müsse »das Land der Deutschen bleiben, dieser Grundsatz ist nicht verhandelbar.« Hier dürfe es »kein Resignieren, kein Akzeptieren, kein Arrangieren« geben. Die AfD sei »Ausdruck des Lebenswillens unseres Volkes«.
Eine Woche vor der Wahl in Sachsen-Anhalt will die Generation Deutschland in Magdeburg mit ihrem Bundeskongress Siegesgewissheit ausstrahlen. Zunächst war dort am Vormittag der AfD-Landesvorsitzende Martin Reichardt aufgetreten. »Am 6. September holen wir uns unser Deutschland zurück«, sagte Reichardt in seiner Rede. Die AfD hofft bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erstmals auf eine absolute Mehrheit. »Die Zeit dieser verkommenen linken Zustände in Deutschland geht zu Ende«, sagte Reichardt. »Wir werden der verlotterten Linken das Sorgerecht für Deutschland entziehen.«
Auf der Tagesordnung des Bundeskongresses der Generation Deutschland stehen Nachwahlen zu einigen vakanten Vorstandsämtern sowie Satzungsänderungen; vor allem aber geht es um ein Signal vor der Wahl am 6. September. Florian Ruß, Bundesvorstandsmitglied der Generation Deutschland, begrüßte die Delegierten in seiner Eröffnungsansprache mit den Worten: »Willkommen im Osten, willkommen in Preußen.« Es sei »kein Zufall«, dass der Bundeskongress in Magdeburg stattfinde, sagte Ruß. »In einer Woche wird hier Geschichte geschrieben.« AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird am Nachmittag eine Rede halten.
In jüngsten Umfragen kommt die AfD auf rund 40 Prozent, sie läge damit klar vor der CDU, die in Sachsen-Anhalt seit 24 Jahren den Ministerpräsidenten stellt.
Die Generation Deutschland war im vergangenen November gegründet worden. Sie ist die Nachfolgerin der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA). Diese war einige Monate zuvor aufgelöst worden, nachdem sie vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) als gesichert rechtsextremistisch eingestuft worden war.
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