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Die Haushaltswoche im Bundestag dient der Debatte über die Finanzplanung der Regierung. Der Bundesrechnungshof und das Ifo-Institut warnten vor einer zunehmenden Verschuldung durch Umgehung der Schuldenbremse.
Generaldebatte lautete die freundliche Umschreibung der Generalabrechnung der Opposition mit der Regierung, die am zweiten Tag der Haushaltswoche auf der Tagesordnung des Bundestags steht. Dass es auch umgekehrt geht, hat Bundeskanzler Friedrich Merz dieses Mal demonstriert. Der CDU-Politiker attackierte die AfD in einem Maße, wie man es selten von einem Bundeskanzler bei solchen Gelegenheiten erlebt hat. Er warf ihr eine bewusste Destabilisierung Deutschlands vor. Er bezichtigte sie der Vertretung russischer Interessen. Er verglich ihre Absichten mit ethnischen Säuberungen. Zuvor hatte eine bissige Alice Weidel den Ton in der Debatte gesetzt. Die AfD-Ko-Vorsitzende sprach von einem „Totalversagen“ der Regierung Merz. Die Koalition führe Deutschland „in Rekordzeit in die Staatspleite“, formulierte Alice Weidel aggressiv wie immer.
Wo die Stimmung hochkocht, leidet die Analyse. Dass Merz sich zum Reformkurs bekannte, ist zwar von Bedeutung für die Aussicht auf mehr Wachstum und gesündere Staatsfinanzen. Aber dies ging im politischen Schlachtenlärm unter. Nun sind Bundestagsdebatten keine wissenschaftlichen Seminare, in denen Chancen und Risiken bestimmter Strategien nüchtern abgewogen werden. Die scharfe Abgrenzung ist Teil des politischen Geschäfts. In diesem Fall wäre es gleichwohl gut gewesen, wenn der Bundeskanzler mehr Zeit und Energie darauf verwendet hätte, sich mit dem haushaltspolitischen Kurs seiner Regierung zu beschäftigen.
Im schwarz-roten Finanzplan gibt es in jeglicher Hinsicht viele Defizite. Der unabhängige Bundesrechnungshof, qua Amt zur Neutralität verpflichtet, hat gerade erst davor gewarnt, dass sich der Bund auf dem Weg in die Schuldenfalle befindet. Das Ifo-Institut beschreibt in einer aktuellen Studie, wie die neue Ausnahme für Verteidigung genutzt wird, um andere Ausgaben mit Krediten jenseits der Schuldenbremse zu finanzieren. Damit nicht genug, dehnt Klingbeil die neuen Regeln immer weiter aus. Das Ergebnis ist eine Nettokreditaufnahme von mehr als 200 Milliarden Euro im Jahr. Das und die im Vergleich zum vergangenen Jahrzehnt gekippte Lage am Kapitalmarkt führen dazu, dass die wachsende Zinslast jeden Spielraum im Haushalt auffrisst. So kann es nicht weitergehen. Es ist ein großes Defizit, dass Merz zu alledem nichts gesagt hat.
Thuringia's Prime Minister Mario Voigt (CDU) is calling for a temporary suspension of the CO2 tax on fuels in order to relieve citizens and companies of high energy prices. He plans to present this demand at the Prime Minister's Conference.
Due to a lack of financing agreements between the federal government and Deutsche Bahn, the Thuringian Ministry of Transport is postponing tenders for the “Thuringian Electric Network”. Electrified operation from 2030 is no longer considered realistic.
The dju union recorded 46 attacks on journalists during the election campaign in Saxony-Anhalt. There was massive disruption and violence, particularly at the AfD election party in Magdeburg. The AfD also refused accreditation to international media.
Lower Saxony's Prime Minister Olaf Lies recommends that Saxony-Anhalt not be given the MPK chairmanship from October due to the difficulties in forming a government. Saxony-Anhalt's Prime Minister Sven Schulze also currently believes the takeover is not appropriate.

Sheikh Mohammed bin Zayed Al Nahyan visits Berlin to sign multi-billion dollar deals in AI, energy and investments. The aim is to deepen bilateral relations between Germany and the United Arab Emirates.
After the AfD election success in Saxony-Anhalt, there was a heated debate in the Bundestag. At the same time, the CDU in Saxony-Anhalt is struggling with internal power struggles, while the Hanover public prosecutor's office is investigating the SPD politician Steffan Krach.