Zusammenarbeit mit von AfD oder Linken regierten Bundesländern auf dem Prüfstand
AI-generated summary
Hessens Innenminister Roman Poseck äußerte sich in einem Gastbeitrag zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit der Bundesländer.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) stellt die sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen Bundesländern infrage, die von der AfD oder den Linken regiert werden.
«Es stellt sich die ernste Frage, ob extrem regierte Länder noch Sicherheitspartner für andere Länder sein können», schrieb Poseck in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung». «Extreme sind ein Sicherheitsrisiko. Daran gibt es für mich keinen Zweifel.»
Der Landesinnenminister spielte damit auf Berlin an, wo die Linke als Wahlsiegerin regieren will, und auf Sachsen-Anhalt, wo die AfD als Wahlsiegerin die Regierung stellen will.
Poseck erklärte: «Extreme Kräfte wollen die Sicherheitspolitik umkrempeln.» Dabei stünden sie mit den Sicherheitsbehörden traditionell auf Kriegsfuß.
«Sie bringen diesen ein Grundmisstrauen entgegen, was auch deshalb nicht verwundert, weil der Anteil der Personen, die selbst im Fokus von Straf- und Ermittlungsverfahren sowie des Verfassungsschutzes stehen, am politischen Rand rechts wie links traditionell hoch ist.»
Datenaustausch und Unterstützung bei Großlagen
Bislang gebe es etwa einen uneingeschränkten Austausch von Daten und eine gegenseitige Unterstützung bei polizeilichen Großlagen.
«Eine Reduzierung oder gar eine Einstellung von Zusammenarbeit wäre ein gravierender Schritt, der wohl abgewogen werden muss», so Poseck.
Es gelte aber auch, die Sicherheit aller zu schützen und zu verhindern, dass Daten über brisante Verfahren gegen Rechtsextreme, Linksextreme oder russische Saboteure in die falschen Hände gerieten und so Ermittlungen, verdeckte Ermittler und Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden gefährden könnten.
«Fraglich ist es auch, ob hessische Polizisten auch zukünftig bei Einsatzlagen in Sachsen-Anhalt unter der Führung eines rechtsextremen Innenministers einer Unterstützungsbitte Folge leisten würden; insbesondere dann, wenn es um Versammlungslagen im Kontext politischer Extreme geht», schrieb Poseck weiter.
«Auch in Berlin kommen immer wieder hessische Polizisten zum Einsatz. Bei einer Politik, die Antisemitismus Vorschub leistet, würde diese Unterstützung ebenfalls auf den Prüfstand gehören; erst recht bei Veranstaltungen mit Bezügen zum Nahostkonflikt.»
After the AfD's election victory in Saxony-Anhalt, a dispute broke out over the size of the committee. The AfD is demanding 12 seats, which would give it blocking power. Other factions are threatening to take the matter to the state constitutional court.

The Bundestag has decided to reduce taxes on fuels in order to relieve the burden on drivers. The law was passed with votes from the Union and SPD and is scheduled to come into force on October 1st. The Federal Council’s approval is now pending.
The Heidenau city council has stopped the laying of further stumbling blocks. Artist Gunter Demnig and the International Auschwitz Committee sharply criticize the decision, especially the cooperation between the CDU and AfD on the decision.
The Hesse advisory network reports 302 new cases of right-wing extremist and racist incidents. Experts emphasize that the cases are becoming more complex and schools are particularly affected, which is due to social polarization and fragmentation.
In Cologne, migrants who have committed criminal offenses and are required to leave the country were identified in a project on the right to remain. City director Dörte Diemert confirmed that 79 people have criminal records. The city is now planning to revise the selection criteria and processes.
Hamburg's Second Mayor Katharina Fegebank criticizes the planned fuel discount as inefficient and instead calls for targeted direct payments to citizens instead of subsidies for oil companies.