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Die AfD forderte die Auflösung des Landtags aufgrund der Plagiatsaffäre um Mario Voigt und der politischen Instabilität durch das BSW.
Die AfD-Landtagsfraktion unter ihrem Chef Björn Höcke ist mit dem Versuch gescheitert, den Thüringer Landtag aufzulösen. In einer Sondersitzung des Parlaments in Erfurt stimmten 34 Abgeordnete für die Selbstauflösung des Landtags und 52 dagegen. Für die Auflösung des Landtags war eine Zweidrittelmehrheit nötig, die verfehlt wurde. Die AfD verfügt als größte Fraktion über 32 von 88 Sitzen. Mit ihr stimmten zwei BSW-Abgeordnete, die fraktionslos sind, für die Auflösung des Landtags.
Die Erfolgschancen der AfD galten bereits vor der Abstimmung als gering. Höcke begründete die Forderung nach Selbstauflösung des Landtags mit der Plagiatsaffäre von CDU-Ministerpräsident Mario Voigt sowie dem Zerfall der Regierungsfraktion des BSW. Zehn ihrer ehemaligen Abgeordneten bilden die Fraktion Thüringen.Gerecht, die eine Minderheitsregierung von Ministerpräsident Mario Voigt zusammen mit CDU und SPD trägt.
Voigt hatte direkt vor der Sondersitzung darüber informiert, dass er seine Klage gegen die Aberkennung seines Doktortitels durch die TU Chemnitz gegen den Rat seiner Anwälte zurückgezogen habe. Er begründete die Entscheidung damit, dass er seine ganze Kraft, Energie und Aufmerksamkeit Thüringen und seinen Bürgern geben wolle. Ein Rechtsstreit hätte ebenfalls seine Aufmerksamkeit gefordert. Voigt: „Die Härte der politischen Auseinandersetzung fordert meinen vollen Einsatz.“

The Federal Cabinet has passed a bill against digital violence. The aim is to protect against sexualized deepfakes, secret recordings and identity abuse. Justice Minister Hubig emphasizes the need to end impunity online.

The black-red government in Berlin is under pressure. In addition to internal differences over reform plans, the election of an AfD state parliament president is putting a considerable strain on the coalition climate, which indicates increasing alienation between the partners.

The election of AfD politician Tobias Rausch as state parliament president in Saxony-Anhalt causes horror in the CDU. Since Rausch received more votes than the AfD and BSW combined, there is suspicion that MPs from other parties voted for him.
In Magdeburg, Tobias Rausch, an AfD politician, was elected President of Parliament for the first time. Research suggests that in addition to the AfD and BSW, CDU MPs also voted for him and for Vice President Hans-Thomas Tillschneider.

The election of AfD politician Tobias Rausch as state parliament president in Saxony-Anhalt is causing tensions in the Berlin coalition. While the SPD criticizes the CDU, the Union warns of a possible coalition between the SPD and the Left in Berlin.
After the elections in Saxony-Anhalt, the Bavarian SPD leader Ronja Endres is calling for a legal review of whether state financial equalization funds can be withheld from an AfD government in order to prevent the financing of unconstitutional structures.