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In Mecklenburg-Vorpommern regiert die SPD seit 1998 mit wechselnden Koalitionspartnern. Seit der Landtagswahl 2021 führt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine Koalition mit der Linken. Bei der Wahl 2021 erreichte die SPD fast 40 Prozent.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD den Abstand zur AfD verringern können. In einer Umfrage des Instituts Forsa für die Ostsee-Zeitung liegt die AfD weiterhin vorne mit 37 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig konnte jedoch im Vergleich zur vorherigen Forsa-Erhebung im Februar fünf Prozentpunkte dazugewinnen und erreichte nun 28 Prozent.
Die derzeit mitregierende Linke folgt mit deutlichem Abstand als drittstärkste Kraft mit elf Prozent. Damit überholte sie die CDU, die im Vergleich zu Februar drei Prozentpunkte verlor und nur noch auf zehn Prozent kommt. Die Grünen laufen Gefahr, an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. In der aktuellen Forsa-Umfrage liegen sie bei genau fünf Prozent, würden also noch einziehen. Das BSW hingegen nicht, es kommt laut Umfrage auf vier Prozent. Die FDP listet Forsa unter »Sonstige Parteien«.
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt. In dem Bundesland regiert seit 1998 die SPD mit wechselnden Koalitionspartnern. Seit der Wahl im Jahr 2021 führt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) eine gemeinsame Koalition mit den Linken.
SPD erreichte 2021 noch fast 40 Prozent
Wie eine mögliche Regierungsbildung aussehen könnte, bleibt offen. Eine Koalition von SPD, Linken und Grünen könnte je nach Wahlausgang knapp eine Mehrheit bekommen. Eine Koalition aus CDU, SPD und Linken hätte eine stabile Mehrheit, die CDU hält jedoch an einem Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linkspartei fest. Rechnerisch wäre auch ein Bündnis zwischen AfD und CDU möglich, doch die CDU hat auch das ausgeschlossen.
Bei der letzten Landtagswahl 2021 konnte die SPD die AfD noch deutlich hinter sich lassen. Sie kam damals auf fast 40 Prozent. An so ein Ergebnis wird sie wohl nicht anschließen können. Die AfD hingegen strebt in Mecklenburg-Vorpommern – wie in Sachsen-Anhalt – nach eigenen Angaben eine Alleinregierung an. Das könnte laut den jüngsten Umfragen in beiden Bundesländern knapp werden.
Die Wahl ist eine von fünf Landtagswahlen in diesem Jahr. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt und am 20. September auch in Berlin. In Baden-Württemberg war Anfang März gewählt worden, gefolgt von Rheinland-Pfalz Ende März.
AI outlook — possibilities, not facts
Die SPD wird versuchen, ihre Koalition mit den Linken fortzusetzen, möglicherweise mit Unterstützung der Grünen.
Possible · Within weeks
Die CDU wird ihre Koalitionsaussichten mit der Linken aufgrund des Unvereinbarkeitsbeschlusses nicht verfolgen.
Very likely · Within weeks

In Sachsen-Anhalt liegt die AfD laut Umfragen deutlich vor der CDU, die auf ein anderes Wahlergebnis als vor fünf Jahren hofft. Die CDU kämpft um einen starken zweiten Platz, um eine Alleinregierung der AfD zu verhindern. Kanzler Scholz warnt vor den Folgen einer AfD-Machtübernahme, während Merz die Brandmauer betont.

Nach Plänen zur Schließung des russischen Konsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin droht Moskau mit der Schließung des Goethe-Instituts. Russland wirft Deutschland zudem Terror-Sponsoring durch Waffenlieferungen an die Ukraine vor.

Nach einem professionell vorbereiteten Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne auf den Flughafen Leipzig/Halle kündigt die Bundesregierung die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn, die Einbestellung des Botschafters, die Kündigung des Vertrags für das Russische Haus in Berlin und verschärfte Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige an. Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul betonen die technische Expertise des Anschlags und die offene Feindseligkeit der russischen Führung.

Nach wochenlangen Ermittlungen ist die Bundesregierung überzeugt, dass Russland hinter dem Sprengdrohnen-Anschlag am Flughafen Leipzig steckt. Außenminister Wadephul und Innenminister Dobrindt gaben bekannt, dass die Spuren nach Moskau führen und der verwendete Sprengstoff sowie die Technik aus anderen russischen Operationen bekannt seien.

Die Bundesregierung macht den russischen Geheimdienst für den versuchten Sprengstoffanschlag auf den Leipziger Flughafen am 4. August verantwortlich. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt spricht von russischer Involvierung und warnt vor weiteren hybriden Angriffen auf Deutschland. Außenminister Johann Wadephul betont die Verteidigung gegen Gegner und die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine.

Der Frauenanteil in den deutschen Landesparlamenten beträgt zum 1. September 33,4 Prozent – kaum verändert seit 2008. Im Bundestag ist er sogar gesunken. Der Artikel argumentiert, dass ohne gezielte Fördermaßnahmen kein signifikanter Anstieg zu erwarten sei, und verweist auf Unterschiede zwischen Parteien und Bundesländern.