
Chinesische Containerreederei soll Hightech-Spionageausrüstung an Bord haben
AI-generated summary
Das US-Verteidigungsministerium setzte Cosco im Januar 2025 auf eine Liste von Unternehmen, die mit dem chinesischen Militär in Verbindung stehen.
Die chinesische Containerreederei Cosco ist eine der größten weltweit. Ihre Schiffe steuern zahlreiche Länder in Europa, den USA und Asien an – und haben US-Regierungskreisen zufolge dabei Hightech-Spionageausrüstung an Bord.
Damit werde die Militärkommunikation von Schiffen und Flugzeugen an bestimmten Küsten ausgehorcht, sagten zwei hochrangige Vertreter der Washingtoner Regierung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Sie äußerten sich unter der Bedingung, dass ihre Namen nicht genannt werden. Die chinesische Botschaft in den USA wies die Vorwürfe zurück. Vom Staatskonzern Cosco gab es zunächst keine Stellungnahme.
Den US-Insidern zufolge dienen die Anlagen an Bord der Cosco-Schiffe dazu, Informationen über »militärische Kommunikationstechnologien und Entwicklungen bei der Verschlüsselung« zu sammeln. Zudem könne die Pekinger Führung auf diese Weise Schifffahrtsrouten überwachen, die für den Handel und die militärische Navigation von von entscheidender Bedeutung seien. Die US-Vertreter machten keine genauen Angaben zur Art der auf den Frachtern verwendeten Ausrüstung. Es handele sich jedoch um hochentwickelte Plattformen zur Erfassung von Signaldaten und nicht um herkömmliche Kommunikationshardware.
In Deutschland ist Cosco mit knapp 25 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort des Hafenbetreibers HHLA beteiligt
Die chinesische Botschaft in Washington erklärte dagegen, die Volksrepublik würde niemals ein Unternehmen oder eine Einzelperson auffordern, im Ausland Daten oder Geheimdienstinformationen unter Verstoß gegen lokale Gesetze zu sammeln. »Wir lehnen es ab, dass China durch die Verbreitung des völlig unbegründeten Narrativs der ›Geheimnisbeschaffung‹ verunglimpft wird«, sagte Botschaftssprecher Liu Chang.
Die Spionagevorwürfe fallen mitten in die Planungen eines Treffens von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping für Ende des Monats. Dabei soll eine Reihe von Sicherheits- und Handelsfragen erörtert werden. Das US-Verteidigungsministerium hatte Cosco im Januar 2025 auf eine Liste von Unternehmen gesetzt, die mit dem chinesischen Militär in Verbindung stehen. Dies zieht allerdings keine formellen Sanktionen nach sich. Cosco läuft nicht nur Häfen in den USA an, sondern unterhält dort auch mehrere Gemeinschaftsunternehmen für Containerterminals.
AI outlook — possibilities, not facts
Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping Ende des Monats
Very likely · Within weeks

Die USA und der Iran haben ihre militärischen Auseinandersetzungen an der Straße von Hormus verschärft. Während Washington Luftabwehrstellungen und Minenleger angriff, reagierte Teheran mit Raketen auf US-Stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain. Parallel dazu dauern Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon an.
Das schwedische Königshaus sowie zahlreiche europäische Staatsoberhäupter und Monarchen reisen zur Beisetzung von König Harald V. nach Oslo. Der norwegische Monarch verstarb im Alter von 89 Jahren; das Königshaus ordnete eine einmonatige Hoftrauer an.

Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe intensiviert. Während die USA iranische Militärziele nahe der Straße von Hormus attackieren, reagiert Teheran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien, Kuwait und Bahrain.

Israels Armee hat Muein al-Arabid, einen Sicherheitschef der Hamas, bei einem Einsatz im Gazastreifen festgenommen. Bei den Operationen wurden laut Krankenhausangaben drei Menschen getötet, darunter zwei Minderjährige.
Nach einem Drohnenvorfall in Leipzig bestellen EU-Staaten russische Diplomaten ein. Gleichzeitig melden Behörden schwere russische Luftangriffe mit Toten und Verletzten in Kyjiw, Odessa und weiteren ukrainischen Regionen.

IAEA-Chef Grossi bestätigt die Sicherstellung von 73 Tonnen Uran aus der Assad-Regierung in Syrien. Zudem führt die neue Führung in Damaskus Kurdisch als Unterrichtsfach ein, um Kompromissfähigkeit zu signalisieren.