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Grüne und SPD fordern Vorgespräch mit Linken zu Antisemitismus
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Grüne und SPD fordern Vorgespräch mit Linken zu Antisemitismus

Die Linke will mit Grünen und SPD über eine Regierung in Berlin sprechen. Doch die potenziellen Partner fordern zuvor eine Verständigung zu Antisemitismus und Clan-Milieu.

Quick Look

  • Grüne und SPD wollen vor möglichen Sondierungen ein Vorgespräch mit der Linken in Berlin führen.
  • Thema sind Antisemitismus, Rassismus und der Umgang mit dem Clan-Milieu nach umstrittenen Vorfällen.

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Why It Matters

Die Linke hatte die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September gewonnen und strebt eine Koalition mit Grünen und SPD an.

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Die Linke will mit Grünen und SPD über eine neue Regierung in Berlin sprechen. Doch die beiden potenziellen Partner fordern zuvor eine Verständigung zu einem wichtigen Thema.

Berliner Flagge auf dem Roten Rathaus: Die Linke hat die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September klar gewonnen.

Berlin. Grüne und SPD in Berlin wollen an diesem Donnerstag erstmals im Dreierformat mit der Linken über eine Regierungsbildung sprechen. Allerdings soll es sich nach dem Willen der beiden Parteien noch nicht um Sondierungen handeln, sondern um ein „gemeinsames Vorgespräch“, wie die Deutsche Presse-Agentur nach einem bilateralen Treffen von Grünen und SPD erfuhr.

„Dabei soll es um den Kampf gegen Antisemitismus und den Schutz jüdischen Lebens sowie den Umgang der Parteien und einer möglichen Koalition damit gehen“, hieß es. „Außerdem wird es um Themen wie Rassismus, organisierte Kriminalität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gehen. Die Einigung darüber ist eine Grundvoraussetzung für Sondierungen.“

Die Linke hatte die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September klar gewonnen und will nun eine Koalition mit Grünen und SPD schmieden. Teile der Berliner Linken stehen wegen ihrer Positionen zu Israel und Palästina und zum Antisemitismus schon seit längerem immer wieder in der Kritik.

Für Wirbel sorgte zuletzt eine Wahlparty der Linken in Neukölln, bei der sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren.

Der Linke-Bundestagsabgeordnete aus Neukölln, Ferat Koçak, steht unter Druck, weil er freundschaftliche Chatnachrichten mit einem Sohn einer dem Clan-Milieu zugeordneten Großfamilie austauschte.

Mehr: Nächster Schritt zur Regierung: Auch die SPD will mit der Linkspartei verhandeln

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Dreierformat-Vorgespräch zwischen Grünen, SPD und Linken findet am Donnerstag statt

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Werden sich die Parteien im Vorgespräch einigen?
  • Kommt es nach dem Treffen zu echten Sondierungsgesprächen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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